...das ebenfalls aus dem Griechischen stammt und "schwach, kraftlos und matt" bedeutet. Meist sorgen schlechter Lebensstil oder Krankheit für diese Eigenschaften.

Weshalb also unternehmen wir an dieser Stelle den Versuch Originalität mit Schwäche zu vermengen?

Hat es der Mann endlich geschafft sich "originalgetreu" zu verkaufen, so soll er jetzt als "schwach" zusatzklasssifiziert werden. Vielleicht, weil es heutzutage fast unmöglich ist kraftvoll authentisch zu sein. Nur ein schwacher oder kranker Mann kann glaubhaft behaupten, er sei noch authentisch. Schwäche wird als glaubhaft akzeptiert, weil doch so viele Männer stark und gesund sein wollen, nur die wenigsten es aber wirklich sind. Deshalb muss der wirklich authenische Mann wohl auch asthenisch sein. Erst im Eingeständnis der eigenen Schwäche (Asthenik) ist wirkliche Glaubhaftigkeit (Authentizität) nachvollziehbar. Wer sich als stark und gesund verkauft, muss entweder gedopt sein oder in hinterlistiger Machart die Wirklichkeit verfälscht haben. Authentisch, solistisch - unwahrscheinlich!

Authentisch-Asthenisch hingegen sollte die neue Ergänzung werden, die zur eigentlichen Authentizität führt.

Ein Ausweg aus dem Galama:

Versuche als Mann nicht authentisch zu sein, sonst unterstellt man/frau zusätzlich Asthenik!

Oder einfach weiter authentisch sein wollen. Nur nicht wundern, wenn's auch asthenisch wirkt!

Wem's zu kompliziert war: Männer sind oft komplizierter als gemeinhin vermutet.

Für Frauen gilt übrigens, was Frau schreiben mag. Ich bin ein Mann.

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