Langsam wird ihm die aufgeregte Sucherei der Frau zu bunt. "So hilf mir doch kurz!". Sie wendet sich ihm zu. Er blickt auf und wird mürrisch: "Immer hast du deine Klamotten nicht im Griff. Jedes Mal muss ich das Kind aus dem Wasser holen!" "Nein, das meinst du jetzt nicht im Ernst!" Sie ist außer sich. "Ach ist doch wahr...!" Er steht auf und gibt sich suchend. Sie schüttelt den Kopf und geht die Treppe hoch: "Weißt du was? Du kannst mich mal!"...

Das Beispiel ist gestellt und kommt fast (!) nie mehr so vor, weil wir es alle mittlerweile durchschaut haben. Es gibt keine Klischees. Es gibt nur Muster, die sich wiederholen und wir könnten sie ändern, wenn da nicht das Wörtchen "könnte" wäre. Kleinigkeiten sind so banal, dass es sich scheinbar nicht lohnt, sie in die nähere Betrachtungszone zu nehmen. Beginnen wir mit den Lapalien, den kleinen Dingen des Alltags. Sie werden nach einiger Zeit zu bemerkenswerten Veränderungen, die sich gewaschen haben: "Ja gerne, ich sehe schnell im Auto nach! Tatsächlich hier liegt das gute Stück, als hätte es nur auf uns gewartet....guten Tag Frau Weber, wir haben Ihre Sachen schon parat!"

 

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