Es ist leicht nachzuweisen, dass die Masse der Superreichen das Geld, das sich in ihrer Obhut befindet nie "verdient" haben. Es ist aber noch leichter nicht zu verstehen, weshalb dieses Geld einer bedürftigen Gemeinschaft vorenthalten wird (die übrigens meistens dieses Geld wirklich "verdient" hat!), die wiederum wichtige soziale Aufgaben zu erfüllen hat: Kindergärten, Schulen, Altenheime, Behinderteneinrichtungen und und und...

Was aber am wenigsten zu verstehen ist, ist die Tatsache, dass uns dieses Geld für den dringend und schnell notwendigen ökologischen Umbau nicht zur Verfügung steht: Wir benötigen neue Transportoptionen, die schadstoffärmer agieren. Wir benötigen eine klimaneutralere Energieproduktion. Wir brauchen dringend neue Wege der Bevölkerungsplanung - d.h. Bildung in Entwicklungsländern und mehr Chancengleichheit. All das kostet  viel Geld - das da wäre, würde es nicht in chinesischen oder anderen Allerweltsbunkern vergammeln oder für Waffenkäufe benutzt werden, die neues Ungemach produzieren.

Wir brauchen in der Konsequenz also keine aggressive Revolution, die wieder nur neues Leid schafft, sondern eine Begrenzung, also unilogische Verantwortung (6. Unilogisches Prinzip) hinsichtlich der möglichen Stundenlöhne.
Sagen wir: Mensch darf und kann nur maximal 300 Euro pro Stunde verdienen. Sagen wir das weltweit...weil mehr eben nicht mit menschlicher Arbeitskraft zu generieren ist. Alles andere wäre Spekulation auf dem Rücken Unbedarfter.

Diese Modell wäre ein erster Schritt, um die Ungleichheit zu reduzieren ohne den "verdienten" Reichtum auszurotten: Wir haben es "MAX300" genannt. Es gibt eine Vereinssatung, die weltweit Gültigkeit erlangen könnte und dafür sorgen würde, dass der Druck auf die "Zuunrechtverdiener*Innen steigt. Aber es gibt noch keine Lobby für diese Idee.

Schreibt an Unilogon, wenn ihr mitmachen wollt! Wir informieren euch gerne dazu.

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