Die Seele ist nur zu Gast auf Erden. Sie lässt sich nicht in einen zeitlichen Rahmen zwingen. Natürlich kann eine Leben voller Liebe dauern und ausgekostet werden und natürlich ist es legitim etwas für und auf dieser Erde zu leisten - gerne bis ins hundertste Lebensjahr hinein. Trotzdem kommt für jede/n von uns der Tag des Abschieds. Jener letzte Tag, vor dem wir uns fürchten oder den wir herbeisehnen.

Jetzt ist es an der Zeit - und es kann nicht früh genug sein - dieses Sterben zu lernen. Jetzt ist die Stunde sich damit zu befassen, welche Bedeutung der Tod, dieses scheinbare Ende, wohl haben mag. Es lohnt sich zu reflektieren über die anstehenden Taten und die inneren Absichten, über das heere Ansinnen und die ehrgeizigen Pläne, aber auch über die indifferente Gelassenheit und das uninteressierte Wegsehen.

Wer den Tag aus der Perspektive des Sterbenden betrachtet, spürt vielleicht verstärkt, welche Wunder und Besonderheiten uns täglich begegnen und beginnt die tiefgreifende Wertschätzung zu verstehen, die weise Menschen in sich zu tragen scheinen.

Das Leben ist solange einmalig, bis wir sicher sein können, dass es zweimalig sein wird! Nimm' es jetzt!

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