Aus unilogischer Sicht bedeutet "verdienen" in erster Linie 'etwas generieren, indem etwas für andere geleistet wird, und damit "verdient" wird'. Das ganze soll lebensförderlich sein und sollte keine weiteren Prinzipien fundamental verletzen. Wer also Waffen verkauft, damit reich wird und es sich gut gehen lässt, der/die hätte aus unilogischer Einschätzung kein Recht darauf. Wer Obst verkauft und damit reich wird, der/die verletzt zwar das Lebensprinzip des Obstes, hier sind jedoch das Prinzip des Lebens und das Täter/Opfer-Prinzip maßgeblich, so dass keine gewichtigen Einwände bestünden.

So ließe sich für jede Art des Verdienens eine Art Hierarchie aufstellen, die den Verdienst entsprechend bewertet. Großer Verdienst am Leben für viele, bedeutet großes Einkommen (z.B. max. 300 Euro die Stunde). Großer Verstoß gegen die Prinzipien bedeutet große Abzüge und kein Verdienst. Ein Erbe hätte somit im unilogischen Sinne keine guten Karten, wenn er seine Möglichkeiten nicht für das Leben einsetzt. Einfach nur die Yacht bewegen, würde für einen ordentlichen Verdienst nicht ausreichen. Er würde hoch besteuert und schnell arm werden.

Aus unilogischer Sicht lohnt es sich für das Leben einzutreten. Es lohnt sich liebevoll und fair mit anderen umzugehen (Ramos hat durch sein nicht geahndetes Foul in der Champions League das Gegenteil bewiesen - weshalb ihn also belohnen!?). Fairness ist nicht absolut und keineswegs einfach zu erringen. Im täglichen Ringen um die bestmögliche Antwort liegt der Weg...

Es lohnt sich die Gemeinschaft aller zu fördern und es lohnt sich optimistisch in die Zukunft zu blicken, damit möglichst viele diesen Planeten noch lange bevölkern können.

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