Nach vielen Erdenjahren bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Einheitslogik auf Erden nicht erreichbar sein wird, weil zu viele Menschen zu viele einander widersprechende Emotionen in sich pflegen. Im Groben lässt sich zeigen: Die einen sind schwarz geprägt und glauben an das Recht des Stärkeren, die anderen tragen Weiß und wünschen sich friedvolle Tauben. Dabei gelten Tauben zwar als Zeichen der Friedfertigkeit, in Wirklichkeit sind sie nicht minder streitfähig. Was weiß scheint, ist es nur begrenzt und was schwarz wirkt ist wahrscheinlich nur eine spezifische Form der Lichtabsorptionsfähigkeit, die auch blau oder rot erscheinen könnte. In der Konsequenz gibt es keinen friedfertigen Ghandi (er erschien nur so, zumal er seine Frau verprügelt haben soll!) und keinen brutalen Schlächter, der nicht seine Kinder liebkost haben soll.

Es gibt immer nur beides Täter und Opfer (gleich dem 4ten Unilogischen Prinzip), also die schizoide Wirklichkeit, die einmal hier und einmal dort überwiegt. Seien wir uns dessen bewusst und versuchen wir die Schizophrenie des Alltags ein klein wenig zugunsten des Weißen (guten Prinzips) zu manipulsieren. Das Schwarze sorgt für sich zuhauf. Der Wille strebt nach Weiß, das ist meistens aufwändiger und viel interessanter. Häuser zerstören und Leben vernichten geht schnell. Häuser projektieren, auf- und auszubauen ist weit komplexer, eben wie auch das Leben. In diesem Sinne: Lasst uns leben!

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