Orban in Ungarn folgt dem amerikanischen Beispiel: Dort werden künftig Menschen bestraft, die Flüchlingen behilflich sind. Die Dehumanisierung und Entrechtung in Europa nimmt Fahrt auf. Wir werden Zeug*Innen einer einzigartigen Talfahrt in die Sphären populitischen Morastes, sehen die hart erkämpften Werte wanken und ahnen, was noch folgen kann. Die rechtspopulistische Einfachheit beschert scheinbar einfache Lösungen. Die Primitivität des Geistes garantiert jedoch noch keine Primitivität in der Wirklichkeit. Immer, wenn in der Vergangenheit rechts- oder linkspopulistische Meinungsmacher*Innen das Ruder für eine gewisse Zeit ergriffen, kam nur Elend und Krieg zustande. Ich erinnere keine Epoche, in der Extremisten nachhaltig optimistisch stimmende Entwicklungen zustande gebracht hätten.

Wir stehen wieder an einer Schwelle hin zu Chaos, Ungemach und Zeiten voller Auseinandersetzung und Elend, und wir können jetzt gemeinsam entscheiden, dass wir diesen Weg nie wieder gehen möchten; diesen Weg der einfachen Geister, die ihre persönlichen Interessen (America first) vor die der anderen (er gibt über zweihundert Staaten weltweit) stellen. Diese "Schreier und Heuler" sind nämlich in der Minderheit. Sie verhalten sich wie falsche Kuckuckseier, drängen sich vor und machen sich wichtiger als sie jemals waren.

In diesem Sinne ist es jetzt wichtig die Stimmen zu erhaben und sich zu positionieren, damit wir nicht aus dem eigenen Nest gedrängt werden. Am Ende werden wir sie nicht aus dem gemeinsamen Nest fallen lassen, sondern ihnen Einsicht verschaffen in die einzig gangbare Wirklichkeit: Nur gemeinsam werden wir kosmisch gesehen überleben. Deshalb sind Egoismen und Narzismen weder zielführend noch erbaulich. Sie werfen uns zurück und zeigen den anderen Bewohnern des Alls wie blöd Mensch sein kann!

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