Häufig werden beide Begriffe synonym gebraucht, weil es bezüglich Zielerreichung und Handlungsabsicht einfach Überschneidungen gibt. Es kann sinnvoll sein ein Buch zu lesen und zweckmäßig zugleich, weil dadurch mein Haus schneller fertig wird und ich mit nachhaltigen Materialien baue.

Im Alltag wir meistens nicht scharf differenziert (siehe auch Populismus für Popel). Das macht das Leben zwar scheinbar einfacher, aber keineswegs gerechter. Am Ende verlieren alle Beteiligten, weil die mangelnde Unterscheidungsfähigkeit zu Pauschalierungen führt, die der Wirklichkeit widersprechen. Auch deshalb ist es so wichtig zwischen Sinn und Zweck zu unterscheiden, weil die Seele sich vom Sinn nährt, während der Körper meist Zwecke erfüllt haben muss. Während unser Innerstes nach Sinn verlangt, ist der Körper mit einer zweckmäßig bequemen Sitzposition schon zufrieden.

Im Sinn liegen Tiefgang und geistige Weisheit, im Zweck zeigen sich Zielerreichung und materieller Erfolg. Beides ist für ein gelingende Leben notwendig. Wer jedoch nur Zwecke erfüllt und keinen Sinn mehr findet, wer nur dem Mammon hinterherjagt und keine Zeit für sinnhafte Freuden findet, der/die wird im Laufe der Zeit unzufrieden und leer werden. Denn die innere Leere verlangt nach tragfähigem Sinn.

Die Unilogischen Prinzipien sind sinnvoll und nachhaltig, sie unterstützen sinnhaftes Leben und stärken zweckmäßige Aktivitäten. Damit sind sie werthaltig und nähren den Sebenssinn. Auf der anderen Seite akzeptieren sie die Notwendigkeit von Zielerreichung und materieller Bedürfniserfüllung. Wer reich wird, erfüllt einen Zweck, einen Sinn des Lebens hat er nur erkannt, wenn er damit die Gemeinschaft aller fördert.

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