Die Rahmenlosigkeit kennt keine Grenzen. Sie wäre verbunden mit der Vorstellung: "Alles ist möglich". Damit wäre aber auch alles Negative möglich: Übergriffe, Diebstähle, Vergewaltigungen und Morde wären in der Rahmenlosigkeit legitim - eben alles wäre möglich! Wer das destruktive Element, wer die analytisch zersetzende Neugierde begrenzen möchte, der/die muss Regeln aufstellen und Rahmen setzen.

Die unilogische Vorstellung von Gut und Böse, der Hinweis auf Verantwortlichkeit und die Überzeugung im Dienste des Lebens stehen zu wollen, bilden Rahmen, die weltweit für Klarheit und Übersicht sorgen. In einzelnen Fällen braucht es die korrektive Diskussion, braucht es die Möglichkeit durch Fehler zu lernen. Die Grundpfeiler sind jedoch schnell erkennbar. Wo Leben in Gefahr gerät, wo es bedroht oder gar vernichtet wird, dort ist die volle Aufmerksamkeit gefragt. Gemeinschaftlich (nicht getrenntstaatlich oder egoman) müssen Probleme auf liebevolle Art und Weise betrachtet und angegangen werden. Die Zeiten der Kriege sind definitiv vorüber. Wer in den Krieg ziehen möchte, der/die möge es tun: aber bitte persönlich und ohne den Segen der Vielen!

Wir benötigen keine narzistische "Ich mache, was ich will-Mentalität!", sondern diplomatisch geschickte und kommunikativ reife Vorgehensweisen, um die komplexen Probleme der Jetzt-Zeit zu lösen. Dazu bedarf es keiner "populistischen Einfachheiten", sondern mühevoller Analysen in dezidierter Kenntnis der Sachlage, so dass wirklichkeitsnahe Ergebnisse erzielt werden können. Das ist HARTE ARBEIT und keine Marktplatzschreierei wie uns einige politischen Flachköpfe weismachen möchten. Hier muss vielleicht über viele Stunden gerungen werden - gemeinsam, im besten gegenseitiegn Ansinnen - nicht gegeneinander und in primitiver Rivalität.

Die Erde gehört allen. Es ist in unserem eigenen Sinne sie bewohnbar zu halten - für alle!

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