Über die Liebe wurden schon unzählige Seiten geschrieben. Meine Zeilen werden diese Seiten weder verbessern noch ergänzen, sie werden sie bestenfalls vermehren. Trotzdem ist es mir ein Anliegen jetzt über die wahre Liebe zu schreiben, weil sie keineswegs frei ist von Abgründen und Fallstricken. Wer wahrhaftig liebt, wird nicht freigesprochen von der Fehlbarkeit und Falscheinschätzung. Im Gegenteil: Liebende sind meist gutgläubiger und vertrauensvoller.

Der letzte groß angelegte Oxytocin-Test mit über 700 Probanden ergab zwar eine Zunahme von Vertrauen bei sonst misstrauischen Menschen, die Masse ließ sich jedoch durch das Hormon nicht spürbar beeinflussen ("A Registered Replication Study on Oxytocin an Trust"; Nature Human Behaviour Juni 2020). Wenn die Liebe also ein Wunder aus Hormon und Miteinander darstellt, aber nur wenige davon profitieren können, dann bleibt sie ein selteneres Phänomen mit unklarer Ursache. Wenn sie jedoch als Wachstumsprozess erkannt wird, dann ist sie ein wunderbares Lebensziel mit optimalem Ausgang.

Die wirklichkeitsnahe Liebe ist das wahre Lebenselexier. In ihr liegt das Licht und unerschöpfliche Energie. Sie ist der Pfad auf dem wir gehen ohne ein Ziel vor Augen haben zu müssen. Die Liebe ist der Weg: There is no way to happyness - happyness is the way!

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