Grundlagen der unilogischen Lehre

Alles kommt aus dem Einem und alles kehrt in dieses Eine zurück.
Das, was wir im wissenschaftlichen Sprachgebrauch als "Materie" bezeichnen, entstand nach dem Urknall oder der "Schöpfung". Materie besteht demnach aus Fundamentalteilchen/Elementarteilchen. Dabei ist das derzeitige quantenphysikalische Modell der kleinsten Teilchen noch nicht an seinem Ende angelangt, aber wohl bereits sehr weit gediehen. Aus der Schule wissen die meisten Menschen, dass Materie aus Atomen aufgebaut ist. Atome wiederum bestehen aus Elektronen, Protonen und Neutronen.

 

 

 

Protonen und Neutronen wiederum bestehen aus Quarks.
Bis hierhin sollte jeder Normalverbraucher noch folgen können.
In Wirklichkeit ist alles leider noch etwas komplizierter...und wir sind nicht in der Lage die (aktuell anerkannte) pysikalische Wirklichkeit an dieser Stelle abzubilden. Trotzdem sollen die nachfolgenden Erläuterungen einen kleinen Einblick in "die Materie" bieten.

 

Es existiert Übereinstimmung darüber, dass die bei uns primär anzutreffende Materie aus Fermionen besteht.

Fermionen sind Teilchen mit einem halbzahligen Spin - im Gegensatz zu Bosonen, die einen ganzzahligen Spin besitzen. Zu den Fermionen gehören die Quarks und die Leptonen (z.B. Elektron und Neutrino).

Die Leptonen (grich. leptos = leicht) bilden zusammen mit den Up-Quarks und den Down-Quarks ein geeignetes Gemisch, um unser Universum aufzubauen.

 

„Anders als das Atom oder das Proton, die beide noch eine komplexe Struktur besitzen und deren Bausteine in komplexer Weise in Wechselwirkung treten, besitzen nach derzeitigem Stand Quarks und Elektronen keine innere Struktur. Sowohl theoretisch als auch physikalisch behandeln wir sie wie mathematische Punkte.“ (Linkoln, 2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen in unserer Vorstellung der Einfachheit halber davon aus, dass alle Materie aus Quarks und Leptonen besteht. Fermionen wiederum bilden Atome, die durch eine innere Struktur aus Atomkern und Elektronenhülle gekennzeichnet sind.

Materie besteht demnach aus Atom-Verbänden (Molekülen), die bestimmte Eigenschaften versammeln wie z.B.:

  • Energie
  • Volumen
  • Masse
  • Temperatur
  • Druck
  • Dichte
  • Elektrische Leitfähigkeit
  • Kompressibiliät
  • Wärmekapazität

Die wichtigen Grundbausteine der Materie, Protonen und Elektronen existierten bereits direkt nach dem Urknall, also nach der "Schöpfung". In den darauf folgenden Hundertausenden von Jahren entstanden per Nukleosysthese weitere Elemente. Sie formten schließlich den Kosmos, wie wir ihn heute wahrnehmen.

 

Unabhängig davon, ob künftig die Evolutionstheorie im Detail verifizierbar sein wird, geht die unilogische Vorstellung davon aus, dass bereits den kleinsten Materieteilchen (also den kleinsten Informationseinheiten) eine Art universelles Bewusstsein innewohnt. Dieses Bewusstsein umschließt eine Art Potenzialität, die sich als Wahrscheinlichkeit der Generierung einer bestimmten Wirklichkeit äußert.

Je komplexer die Materie gestrickt ist, umso evidenter wird es (z.B. im menschlichen Gehirn). Damit wird postuliert, dass eigentlich alles Vorhandene mit dieser Form des Bewusstseins ausgestattet ist, auch wenn es nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.

Schließlich ist die von uns über Teilchenmodelle beschriebene Materie in ihrer aktuellen, finalen Wirklichkeit eigentlich keine "Materie", sie ist reine Information, eben Potenzialität.

 

Materie auf ihrer mikrologisch fundamentalsten Stufe ist die Ausprägung und Erscheinungsform eines Bewusstseins, das wie eine Art Universalgeist alles durchdringt (Potenzialität).

 

Der Physiker Hans Peter Dürr umschreibt diese fundamentale Erkenntnis folgendermaßen:
"Wir haben also ein grandioses Weltbild, das seinen Reichtum der inhärenten Offenheit verdankt, also dem Umstand, dass es eigentlich im alten Sinne gar kein Weltbild mehr ist. Es meint eine Grundbeziehung: Alles wurzelt in einer unauftrennbaren Potenzialität, die Züge eines holistischen Geistes trägt. Sie ist keine Realität, sondern verhält sich zu ihr wie in etwa die Ahnung, die Hoffnung, der Wille zur daraus möglicherweise entstehenden konkreten Handlung." (aus H.-P. Dürr Geist, Kosmos und Physik - Gedanken über die Einheit des Lebens, Crotona Verlag Amerang 2010)

Auch der menschliche Organismus gehorcht den quantenphysikalischen Regeln und Wahrscheinlichkeiten. Unsere Wahrnehmung begrenzt jedoch unsere Sicht. Trotzdem sind wir am Ende nur eine komplexe Einheit aus prozesshaften Informationen und Potenzialwellen, die mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit zum Tragen kommen.

Es ist gut möglich, dass diese zeitgebundene Vorstellung von Entstehung und Vergehen nur eine reine Täuschung ist und aus unserer irdischen Begrenztheit erwächst. Trotzdem gibt sie einen interessanten Aufschluss über unsere aktuelle Verfasstheit. Wir glauben an eine Zeitrichtung und haben hier keine Möglichkeit die Vergangenheit erneut zu erleben, ebenso wie wir die Zukunft nur erwarten oder erahnen können.

Die unilogische Vorstellung von Gut und Böse (Gut und Böse - ganz einfach!), von Werden und Vergehen passt sich dem quantenphysikalischen Wissen unserer Zeit an und richtet sich nach Aufbau und Zerfall. Das Prinzip Aufbau wird dabei als positiv, das Prinzip Zerfall als negativ vorgestellt.

Leben bedeutet also Aufbau und Arbeit für den Erhalt des vorhandenen Lebens.Leben hat eine Verringerung der Entropie zur Folge. Es gehorcht einem höheren Ordnungsprinzip und hebt sich damit von der übrigen kosmischen Entwicklung ab.

Da wir leben sollen, ist unser Leben als positives Entwicklungsprinzip zu begreifen, das wir in Gemeinschaft vollziehen sollen. Ziel ist der Zerfall (Tod) und damit der Übergang unserer irdischen Lebensfunktionalität in eine weitere Dimension. Wichtig ist die Erfüllung der gefundenen sieben Unilogischen Prinzipien, damit Leben für möglichst viele leb- und erlebbar ist.

 

 

 

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