Prinzip VI: Verantwortung und Biophilie

Nur wer das Leben respektiert und würdigt, der ist bereit es zu schützen. Wer bereit ist die Verantwortung für sein Tun zu übernehmen, die Konsequenzen aus dem zu tragen, was er verursacht hat, der ist dabei diesem Prinzip gerecht zu werden.

Die Biophilie bedeutet soviel wie "Lebensliebe". Sie versucht alles Lebendige zu berücksichtigen und ihm freundschaftlich oder wohlwollend zu begegnen. Dabei ist das Leben keine finale Komponente. Man könnte im unilogischen Sinne auch eine Kosmophilie postulieren. Sie würde besser verdeutlichen, dass es in der unilogischen Philosophie darum geht alles Schützenswerte zu bewahren. Das kann auch ein Bauwerk oder ein Stein sein, eine Pflanze oder ein Ring.

Dieses Prinzip ist auch ein Prinzip der Verantwortung (vergleiche auch Hans Jonas "Das Prinzip Verantwortung" 1979), das einen neuen "verantwortungskategorischen Imperativ" hervorbringt:

"Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden."

Im unilogischen Sinne würde dieser Imperativ ergänzt werden durch: "und anderen Lebens auf Erden!"

Verantworten bedeutet bedeutet Antworten geben auf das Geschehene. Wer dazu in der Lage ist, der muss sich fragen lassen. Sollten sich aus den Antworten Konsequenzen ergeben, dann ist er aufgefordert, diese zu tragen.

Verantwortung übernehmen ist eine leichte Sache, solange man nicht an den Konsequenzen zu tragen hat.

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