Unilogon Gruppe

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Die Unilogon Philosophie

Als die ersten Lebewesen diesen Planeten bevölkerten, da gab es wohl noch kein Bewusstsein von etwas Überirdischem. Erst mit dem wachsenden Gehirn des Menschen entstand das Bedürfnis nach Sinn und Ursache und Urkraft. Die weltweiten religiösen Strömungen der vergangenen Jahrhunderte sind der Ausdruck dieses Bedürfnisses nach Erklärung des bislang Unerklärten.

Man postulierte eine höhere Macht, einen Gott. Menschengleich und allmächtig und allwissend. Er sollte die Geschicke der Menschheit lenken. Das tut er in vielen Schichten der Bevölkerung auf der Grundlage eines Regelwerkes (Bibel, Koran, Thora, Veden etc.) bis heute. Die Religionen binden an ihre Institutionen und versprechen dafür Segen und Heil.

Unilogisch sehen lernen!

Kinder wachsen bereits in den ersten Lebensmonaten in ein bestimmtes religiöses oder spirituelles Umfeld hinein. Für sie gibt es dann den Teufel oder die bösen Geister, die sie zu meiden haben und den lieben Gott, der als Widerpart für die richtige Ordnung sorgt. Wer ihm folgt, der kommt ins Paradies oder wird auf die eine oder andere Art erlöst und befreit werden. Die Kleinen lernen die jeweiligen Jahresfeste und Schriften kennen und wissen nach einigen Jahren der ungewollten Indoktrination genau, was als gut und was als böse gilt (Gut und Böse - ganz einfach!).

Damit haben viele Staatsmänner regiert und darauf aufbauend wollen auch demokratische Politiker/innen ihre Wiederwählbarkeit fundamentalisieren (Das Gift des Fundamentalismus). Der regionale Glaubenskodex bildet dann die Grundlage einer Volksgemeinschaft, die in diesem Rahmen aufgehoben und glücklich grasen darf wie eben auch Kühe fraglos und friedlich weiden dürfen. Radikaler Widerspruch und andere Meinung sind üblicherweise nicht erwünscht und werden mit Sanktionen belegt. Das System funktionierte seit vielen Hunderten Jahren und ist auf den ersten Blick sehr ausgefeilt und schlüssig.

Bei genauer Betrachtung dessen, was ist, ergeben sich jedoch neue Erkenntnisse, die unweigerlich zu neuen, einfacheren und universelleren Schlussfolgerungen führen.

Bereits in der ältesten Religion der Menschheitsgeschichte - im Hinduismus - gab es im 8ten oder 9ten Jahrhundert (n. Chr.) eine nach dem indischen Philosophen Shankara (788-820) benannte Strömung, die behauptete, dass hinter allen hohen und niederen Gottheiten eine einzige Kraft stehe, eine Art geistige Kraft, etwas Transzendentes, eigentlich etwas, was alles ausmacht. Shankara ging davon aus, dass die von uns als real wahrgenommene Welt eine Täuschung sei und dass es in Wriklichkeit nur eines gebe: Advaita-Vedanta (die Lehre von der Nicht-Zweiheit). Diese Lehre würde heute der unilogischen Vorstellung entsprechen. Die moderne Welt, der wissenschaftliche Kenntnisstand und der Ausbruch des Menschen aus dem mittelalterlichen Joch der Bewusstlosigkeit führen zusammen mit einer nüchternen Naturschau zu einem "neuen Gottesbild", das in einen unilogischen Horizont einfließt.

Wer sich gegen jede Göttlichkeit entscheidet, für den hört die Diskussion an dieser Stelle auf. Es bleibt seine freie Wahl und soll hier nicht bewertet werden, denn grundsätzlich steht diese Wahl gleichberechtigt neben der Wahl einer "überirdischen Kraft".

Sicherheit aus Prinzip ist besser als leerer Schein aus Draht.Dabei lassen wir aktuell noch außer Acht wie diese "überirdische Kraft" gestaltet sein soll.

Wenn Mensch sich also für eine Art Gott entscheidet, wenn er also die Idee von außen und innen beeinflusst zu sein akzeptiert, dann ist damit nicht notwendigerweise ein ganzes Konglomerat an Glaubensvorschriften verbunden.

Allein seine Verbundenheit mit dieser "Kraft" würde sinnvoll erscheinen. Alle weiteren Vorstellungen gegen dann so weit auseinander wie es Hautfarben auf dieser Welt gibt. Die afrikanischen wohl etwas anders als die asiatischen und die europäischen wohl wieder unterschiedlich zu den südamerikanischen. Und dann gibt es da noch den Unterschied zwischen den einzelnen Menschen. Jeder schafft sich seinen Gott (God Spot im Gehirn).

Aus der Not des "es gibt wohl keinen Einen, an den alle gleich glauben können" entstand das Unilogon. Das alles Umfassende und alles durchwirkende Alleine, das uns erfassen kann, wenn wir es zulassen.

Allein die Tatsache, dass es eines neuen Begriffs bedurfte (UNILOGON aus "uni": einheitliche Färbung und "logos" (griech.): Rede, Sprache, Argumentation, Begriff, Lehre, Wesen), macht deutlich, wie wichtig ein neuer Raum für weiterentwickelte "Gottesbegriffe" ist.

Wer in der katholischen Kirche aufwächst, der kennt die Regeln und die Ordnung, die Dogmen und die verschiedenen Modelle der Heiligenanbetung. Über die Jahre erfährt er, dass alles anders zu genießen ist als es gekocht wird, und dass der Vatikan weit weg von der Heimatgemeinde residiert und deshalb nur ungern Kontrolleure schickt, die nach der rechten Ausübung des Glaubens sehen.

Die Praxis der katholischen Religionsausübung repräsentiert also ein sehr, sehr weites Spektrum, das mit der "reinen Lehre" nur insofern zusammenhängt als man sich der Gemeinschaft zugehörig fühlt, dabei aber sein eigenes Gottesbild vertritt (meist kein wirklich katholisches). Aus dieser Wirklichkeit heraus ist es naheliegend sich in der Welt umzusehen und zu erfahren wie andere Völker ihre Spiritualität leben.

Weltweit haben sich etwa 10.000 größere Religionsgemeinschaften mit zum Teil unterschiedlichen, aber häufig auch deckungsgleicheDer unilogische Horzont könnte diesem morgentlichen Stimmungsbild über den Wolken entsprechen.n Anschauungen institutionalisiert. Sie alle beanspruchen Recht und Akzeptanz und Anerkennung (Kirchen und Zahlen). Neben den größeren Gemeinschaften existieren weitere zig Tausende sektenartige Gruppierungen zu denen jetzt Unilogon dazustoßen würde, wäre da nicht eine kleine Differenz. Unilogon erhebt keinen Anspruch auf Bekehrung (Prinzip II: Gleichheit und Würde).

Wer in die Welt sieht und geduldig betrachtet, der erkennt, dass wir mit der Geburt auf diese Erde geworfen wurden und mit dem Tod von ihr genommen werden. Das sind die sichersten Eckpfeiler unserer Existenz. Dazwischen sollen wir offensichtlich sozialverträglich leben. Wer den sozialen Ansatz übertreibt, der wird bestraft und wer ihn vergisst, der macht sich für einen radikalen Raubbau an den Ressourcen verantwortlich. Hier gilt es also ein tägliches Gleichgewicht zu finden(Prinzip III: Gemeinschaft und Liebe).

Das Unilogon postuliert demnach eine Art Energie/Informations-Feld (früher nannte man es eben Gott), das den gesamten Kosmos durchwirkt und beeinflusst (Grundlagen der unilogischen Lehre). Der Anteil des Durchwirkseins läßt sich modulieren. Wer den Einfuß des Unilogons wünscht, der wird danach streben durchwirkt zu werden, wer ihn ablehnt, der bekommt das, was ihm eben zusteht.

Ein weiterer Grundgedanke ist, dass im Prinzip alles Eins ist. Alles kommt aus dem Unilogon und alles geht wieder ins Unilogon ein (Prinzip I: Das Alleine). Dabei gilt das Unilogon als allumfassend. Es kann spürbar  werden durch seine Wirkkraft.

Hier beginnt nun der Alltag, in dem sich Ideen und Wahrnehmungen bewähren müssen: Da sind nun die Kritiker, die diese Wirkkraft bezweifeln und in Abrede stellen, dass etwas Universelles wirksam sein soll, die etwas Andersgläubigen, die diesem Unilogischen bestimmte Eigenschaften zuschreiben möchten, es sich gleichsam zueigen machen möchten, und schließlich die Wegseher, die meinen sich um solche Banalitäten nicht kümmern zu müssen.

Alle leben und alle leben gleichwertig nebeneinander.

Der Unilogiker lebt gut und im Gleichgewicht mit seiner Umgebung! (Prinzip VI: Verantwortung und Biophilie)

Für diese Behauptung stehen wir und um diese Balance ringen wir.

 

 

 

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