Die meisten kennen das Problem: Ein falsches Wort, eine tolpatschige Bewegung und der Tag ist gelaufen. Wir bringen Mitmenschen zur Weißglut oder sorgen für ungeziemte Reaktionen. Aber unsere Absicht war ursprünglich keinesfalls die Tagestragödie - die sich dann aber gerne einstellt.

"Wo ist meine Tasche?" Unruhig läuft sie durch den Flur. "Da, wo du sie gestern liegen gelassen hast!" Er blickt von der Zeitung auf und lächelt kopfschüttelnd. "Das kann doch nicht sein....!" Sie wirkt verzweifelt, weil die Nachbarin, Frau Weber gleich kommen wird, um die Utensilien abzuholen (eben die, die sich in der Tasche befinden). "Denk doch mal nach, wo hast du sie denn hingestellt?" Er wirkt eher gelangweilt. "Sie müsste eigentlich hier im Flur stehen!" Sie blickt starr auf das Regal und wird immer ungehaltener. "Na ja, dann sag' ihr doch, dass du sie nicht findest."

Negativ und Positiv sind relative Marker. Sie richten sich nach einem Maßstab. Der wiederum ist kulturell und eben regional unterschiedlich ausgebildet. In einigen Regionen gibt Religion einen Maßstab, in anderen die Wirtschaft, das Geld. Es soll Gegenden geben, da ist das Leben - als solches - noch wichtig und dient als Maßstab. Was also ist ein Negativum?

Es gibt "Genderdifferences"! Männer laufen schneller und sie sind gelegentlich kräftiger. Sie haben mehr Testosteron im Blut und bekommen keine Kinder. Sie können sich mit mehr Alkohol vergiften und sollen angeblich eine andere Verkehrsreflexivität besitzen (alternative räumliche Wahrnehmung!?). Es gäbe da noch so einige Versuche die Geschlechter zu individualisieren. Aber in den meisten Fällen hängt es an den Genen und den Hormonen. Je nach Ausstattung sind Menschen eben leicht different, aber...

Unter "authenticos" versteht man im Griechischen jemanden, der verbürgt und zuverlässig handelt. Im Deutschen übersetzen wir auch gerne mit "echt" und "unverfälscht" oder etwas, was hinsichtlich seiner Echtheit gesichert ist. Da viele Männer heute gerne "original und glaubhaft rüberkommen" möchten, ist der authentische Marker im Laufe der Zeit übersetzungstechnisch ziemlich aufgeweicht worden. Ursprünglich ging es nämlich darum, dass Schein und Sein zur Übereinstimmung gelangen.

Wir komplettieren das Attribut deshalb hier mit asthenisch...

Die Zivilsationsgesellschaft hat die Schlafkultur der technischen Notwendigkeit angepasst. Dies führt zu Störungen. Schichtarbeit stört die Immunabwehr und macht krankheitsanfälliger. Unterbrochener Schlaf reduziert die Tagesenergie und vermittelt das Gefühl des "dauerhaft Schlappseins".

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