Unilogon Gruppe

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Prinzip II: Gleichheit und Würde

"Die Würde des Menschen ist unantastbar." Damit haben die Europäische Union, aber auch die Bundesrepublik Deutschland in Artikel 1 des Grundgesetzes deutlich gemacht, dass sie sich verpflichten die Seinsbestimmung des Menschen zu achten. Sprachgeschichtlich gibt das Alt- und Mittelhochdeutsche eine Verwandtschaft mit dem Wort "Wert" her. Verdienste, die gebührende Ehre und das Ansehen einer Person sollten damit zum Ausdruck gelangen.

Und hier beginnt die Crux mit dem Begriff. Ist die Würde ein den Sitten gemäßes Autoritätsgemälde einer Person oder eine moralische Zeichnung, die sich nach den Gesetzen der Region richtet? Der Willkür werden Tür und Tor geöffnet.

Die Würde scheint sich mit den ungeschriebenen Sittengesetzen und Moralvorstellungen einer Bevölkerung zu verändern.
In der unilogischen Vorstellungswelt gibt es keine Differenzierung zwischen menschlichem Leben und tierischem/pflanzlichem Leben. Lebendiges (und damit ist komplexe Materie gemeint) genießt den Prozess des "Gewürdigt werdens" dadurch, dass es ist. Im Sein ergibt sich der Wert und die Würde.

Jedes Lebewesen ist zu würdigen. Seine Würde ist unantastbar. Indem wir sie missachten, machen wir uns verantwortlich für die Missachtung der Würde und werden zu Tätern (siehe auch das 4. Prinzip). Die Würde entspricht unserer innersten Schale, sie ist unser innerster Kern. Die subatomare Grundsubstanz unseres Seins entspricht unserer Würde. Wir sind demnach auch duch schlimmste Pein nicht zu entwürdigen, da die Grundsubstanz unseres Seins einer Entwürdigung nicht zugänglich ist.

Wer Menschen Tiere oder Pflanzen peinigt und quält, der entwürdigt sie nur äußerlich. In seinem Bemühen sie zu entwürdigen, stiehlt er sich vielmehr selbst die Berechtigung in seiner eigenen Würde anerkannt zu werden. Wer mehr entwürdigt als er würdigt, der verliert an Autorität und muss sich die Anfechtung durch andere gefallen lassen.

Im Prinzip richtet sich jede negative Handlung, also eine Handlung der Dissoziation, des Desintegration, die die Entropie vermehrt (gemäß dem 4ten Prinzip) in Richtung Entwürdigung. Wer also zu würdigen weiß, der verhindert Desintegration und sorgt für Integration.

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