Unilogon Gruppe

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Die Freiheit und das Schicksal

Wir wähnen uns frei; frei zu entscheiden und frei zu tun und zu lassen, wonach uns ist. Und wir wissen, dass dieser Freiheit Grenzen gesetzt sind; Grenzen durch unseren Körper, der altert und gebrechlich wird, der verletzlich ist und seelisch nicht immer stabil. Aber auch Grenzen durch unsere Umgebung, die uns veranlasst zu funktionieren, zu handeln oder zu schweigen, die uns zwingt Dinge zu tun, die uns zuwider sind und denen wir lieber aus dem Weg gingen. Im Spannungsbogen dieser Pole erleben wir Freiheit als schicksalhaftes Gebundensein an eine Welt, die uns den freien Flug vorenthält. Die Schwerkraft bindet uns auf die Erde und hält uns fest am endlichen Planeten. Die Gesellschaft erwartet von uns die Einhaltung von Reglements und fixiert unseren Willen in ein unübersichtliches und häufig willkürlich interpretierbares Gesetzeswerk.

Allein die unilogische Wirklichkeit über uns und in uns kann Befreiung aus dieser Befangenheit erwirken. Wirklich frei werden wir nie sein können, wir verlören den Rahmen, der uns trägt. Der unilogische Rahmen ist der Garant für ein freies Aufgehobensein in den Weiten des Erfahr- und Erkennbaren. Deshalb ist es erträglich als letztlich Unfreier die freie Assoziation erleben zu können, das Leid  dieser Erdendimension zu ertragen und das Leben zufrieden und glücklich bestehen zu können.

Die unilogische Freiheit ist die letzte Bastion, die dem Schicksal entgehen kann. Im Unilogon bin ich weit und offen, frei und geheilt. Und doch ist es dann mein Schicksal und meine Bestimmung, denn Schicksal und Freiheit sind am Ende wohl eins.

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