Unilogon Gruppe

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Entscheiden wir wirklich frei?

Keine Frage, natürlich entscheiden wir rational oder emotional - oder als Mix. Es gibt viele Vorstellungen wie Mensch entscheidet und es gibt brauchbare neurophysiologische Theorien, die Entscheidungsfindung beschreiben - also den physiologischen Vorgang bis zur endgültigen Entscheidungsfällung.

Die unilogische Entscheidung ist keine wirkliche Eigenleistung. Sie ist das Ergebnis des unilogischen Einwirkens auf unser Nervensystem. Eine Entscheidung wird dann getroffen, obwohl Gründe und Wirklichkeiten dagegen sprechen. Eine unilogische Entscheidung ist vergleichbar einer Eingebung. Natürlich lassen sich Eingebungen postulieren und stellen damit eine Art von Willkür dar.

Aber genau dies ist auch das Kennzeichen eines unilogischen Prozesses. Er geschieht unmerklich, gleichsam intuitiv. Als reiner intuitiver Ablauf wäre er neurophysiologisch erklärbar als Summe der unbewusst ablaufenden Entscheidungsprozesse, also eigentlich eine Eigenleistung unseres Körpers. Als unilogische Entscheidungseingebung. die von außen stattfindet, wäre sie eine Art von Psychose, also eine Abspaltung des Bewussten und Unbewussten vom eigenen als "Ich" Wahrgenommenen. Auch dies entspricht nicht dem Wesen der Unilogon-Entscheidung. Sie geschieht - nicht von innen und nicht von außen. Sie findet aus uns heraus statt ohne in uns stattgefunden zu haben und sie geschieht aus uns heraus ohne von außen gekommen zu sein.

Eine unilogische Entscheidung ist eine Art Schicksalsentscheidung gegen die rationale und emotionale Entscheidungsstärken keine Kraft entwickeln können. Eine unilogische Entscheidung ist also gleichsam ein "MUSS" mit Alternativen, die aber nicht zur Umsetzung gelangen. Sie ist damit eine Zwangshandlung mit optionalem nicht genutztem Ausweg.

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