Unilogon Gruppe

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Die Bedeutung des Leidens

Kein Tag vergeht ohne Leid und Tod. Keine Stunde vergeht, ohne dass nicht ein Lebewesen auf dieser Erde gequält oder geschunden würde. Menschenrechtsorganisationen mahnen seit vielen Jahren die Verbesserung der Bedingungen an und wie viele Einzelne bemühen sich, die Strukturen für eine Welt ohne künstliche Not zu schaffen?

Vieles ist hausgemacht, geschaffen durch die Maßlosigkeit und den Ehrgeiz von Menschen, die das Gute aus den Augen verloren haben. Vieles ist aber ein Produkt des Alltags. Der Schnitt in den Finger; das verlassene Kind, weil die Mutter arbeitet; die leidende Ehefrau, weil der Mann fremd geht; der deprimierte Arbeitnehmer, weil der Arbeitgeber andere Maßstäbe setzt; die erschütterte Mutter, weil der Sohn sie nur sporadisch besucht; die enttäuschte Geliebte, weil der Schatz nur noch wenig Notiz von ihr nimmt und schließlich, das entwürdigende Verhalten von Nachbarn, weil jemand den Sitten nicht entspricht. Alles das Gründe für Leid, das zwar auf den ersten Blick vermeidbar scheint, aber im Alltag viel Platz findet.

Wir werden das selbstgemachte und das uns schicksalhaft ereilende Leid nicht abschaffen können. Deshalb braucht es einen Rahmen, innerhalb dessen Leid ertragbar wird. Wer sich dem unilogischen Wirkfeld öffnet, der wird zwar nicht von Leid verschont werden, er wird dieses Leid aber viel leichter und viel hoffnungsfroher ertragen können. Das Unilogon ist kein Leid-Produzent, es ist auch kein Leid-Radierer. Es ist vielmehr eine Kraft, die das Leid ertragen läßt, weil Leid unserer Entwicklung und unserem Wachstum dienlich ist.

Das Unilogon hilft Leid richtig zu bewerten und einen geeigneten Umgang damit zu finden. Wer sich mit unilogischen Fragestellungen und Leid beschäftigt, der findet schnell lebenstaugliche Antworten und Lösungen. Deshalb ist Leiden kein Drama mehr, deshalb kann Leiden eine Chance sein und deshalb ist Leiden im unilogischen Sinne gewollt und zu durchleben.

Wer dem Leiden ausweicht, der tut dies primär zurecht. Wer dem Leiden nicht ausweichen kann, der sollte sich unilogisch damit konfrontieren. Er wird immer einen Weg finden. 

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