In den vergangenen hundert Jahren gab es viele bedeutsame Entwicklungen. Eine zentrale hat die "Bildung des Menschen" zum Thema. Kinder erleben die Kultur ihres Geburtslandes (wenn sie nicht laufend auswandern!). Sie gehen in den Kindergarten und in die Schule. Im Elternhaus erfahren sie worauf zu achten sein soll in diesem Leben (wenn man das dort für sinnig hält!). Und in weiterführenden Schulen lernen sie immer etwas mehr und etwas komplexer...bis sie schlußendlich in der Lage sind Gesellschaftsleben mitzugestalten. Kinder werden nach dieser Vorstellung mit jeder Generation immer schlauer, reifer  und gesellschaftsfähiger.

Aber halt! Das würden wir uns so wünschen, denn die Wirklichkeit sieht anders aus....

Was wie eine Verschwörungstheorie klingt ist nichts, was ich an dieser Stelle beweisen werde. Es bleibt also eine Verschwörungstheorie, die mit Verschwörung nicht das geringste zu tun hat, weil sie sich gegen Goliath verschwört. Goliath braucht keine Lobby und keinen Anwalt.

Goliath, das sind die Handvoll Männer (denn es sind meistens Männer!), die sich aufgeschwungen haben diesen Planeten zu regieren. Sie besitzen Abermilliarden und wissen nicht mehr wohin damit. Sie verdienen täglich mehr ohne es eigentlich jemals verdient zu haben und sie bereichern sich an der Arbeit der Massen. Sie haben keine 40 Milliarden in ihren Kellern und keine 600 Milliarden, sondern das Mehrfache dessen, was ganze Staaten zu ihrer Haushaltsführung benötigen.

Woher ich das wisse, werden Sie fragen...

Die Christen feiern Weihnachten und der der Papst hällt eine Neujahrsansprache. Vielleicht hat das Sol-Invictus-Fest (Geburt der Sonne), der damaligen Heiden (der Römer) als Vorlage für die Weinachtsfeierlichkeiten gedient. In jedem Falle hat die Geburt Jesu - wann auch immer sie stattgefunden haben soll - eine unendliche Kette an Irrungen und Verwirrungen nach sich gezogen - und das bis zum heutigen Tag. Dieses Phänomen ist kein urchristliches, sondern vielmehr der Tatsache zu verdanken, dass Religionen auch mit Macht und Einfluss mit Anspruch und Durchsetzung verbunden sind. Daraus erwachsen Zwistigkeiten, die in bis in die Gegenwart auf dem Schlachtfeld gelöst werden.

Aus unilogischer Sicht ist Religion solange tolerabel (erträglich, duldbar) als sie keinen Kriegsgrund vermittelt. Oder anders ausgedrückt, solange Soldaten im Namen irgendeines Gottes, eines Geistes oder einer Schrift in den Krieg ziehen, solange erhalten die Verursacher keinen unilogischen Freibrief. Die unilogische Vorstellung ist zutiefst pazifistisch. Sie lehnt die Herrstellung von Waffen zu Zwecken der gegenseitigen Auseinandersetzung ab. Sie erlaubt (noch) die Ausrüstung innerstaatlicher Ordnungskräfte mit Waffen (Polizei). Einen Geheimdienst, eine Bewaffnung von Grenzbediensteten oder von anderen staatlichen Organen lehnt Unilogon kategorisch ab. Frieden schaffen mit Waffen ist eine Illusion. Bis heute wurde es noch nicht erreicht. Frieden schaffen ohne Waffen ist ein Auftrag, den es gegen den Widerstand von kranken Köpfen zu erringen gilt. Diese kranken Köpfe meinen, dass nur der/die Stärkere wirklich Frieden erhalten kann. Das war in der Vergangenheit nicht so und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass es künftig so sein wird. Dieser Planet steht vor der nächsten Herausforderung...

Ich spreche täglich mit vielen Menschen. Die meisten kommen, weil sie ein Thema oder mehrere große Themen haben. Sie haben sich diese Themen nicht herausgesucht, sondern werden damit konfrontiert, oder sie haben sich selbst in eine besonders kniffelige Lage hineinmanövriert. Viel reagieren emotional, einige sind regelrecht verzweifelt. Andere bleiben gefasst und versuchen es auf der rationalen Schiene. Viele Menschen eben - mit vielen Reaktionsweisen, aber alle scheinen betroffen und kommen schließlich ins eigentliche Handeln.

Wenn Sie jetzt weiterlesen, dann gehören Sie vielleicht zu denjenigen, die nicht INDIFFERENT sind. Indifferent sind jene, denen so vieles egal ist. Sie haben keinen Grund ins eigentliche Handeln zu kommen. Sie scheren sich nicht um den Klimawandel, um die Politik im allgemeinen, auch nicht um die soziale Wirklichkeit in ihrer Gemeinde. Sie interessieren sich für Essen und Trinken, für den Urlaub und für die eigene Lust. Daran ist prima vista nichts Verwerfliches. Meistens haben sie jedoch keine Ahnung von so vielen Dingen, dass sie garantiert problematisch entscheiden, vor allem, wenn es um das Überleben der Menschheit geht. Sie sind also prinzipiell eine Gefahr für unser Überleben, weil sie sich nicht dafür interessieren und tatenlos, eben indifferent bleiben. Schließlich leben sie - und nicht schlecht - und es gibt nur eine wirklich wichtige Frage: Wieviel Grillkohle ist noch im Schuppen?

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